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13.01.2009

Rankweil verliert gegen Dornbirn

Am vergangenen Sonntag kam es in der Eisarena auf der Gastra zum Spitzenspiel zwischen Tabellenführer EC Dornbirn gegen den Tabellenzweiten HC SAMINA Rankweil.

Die blitzschnellen Dornbirner bestürmten das Tor der Rankler schon zu Beginn und kamen in der 5. und 13. Minute zu Toren. Doch der 0:2 Rückstand schien die Rankler geradezu zu beflügeln und so kamen sie immer besser ins Spiel. Vor allem auch Goalie Stephan Dobler, der einen Prachttag erwischte und sensationelle Abwehrparaden lieferte. Und innert zwei Minuten kam der HC SAMINA Rankweil durch Traumtore von Michal Kopas und Gerhard Salzer zum Ausgleich noch vor dem Drittelende.

Im Mitteldrittel kam es dann zu einem offenen Schlagabtausch und es ergaben sich Möglichkeiten auf beiden Seiten. Und bereits in der 4. Minute gelang Gerhard Salzer gegen die starken Dornbirner ein weiteres sehenswertes Tor nach einer Superkombination durch Michal Kopas und Markus Moosbrugger. Das Spiel war sehr kampfbetont und die Schiris hatten alle Hände voll zu tun, die Emotionen in Schach zu halten. Im zweiten Drittel zeigte Rankweil Eishockey vom Feinsten und war zur Freude der zahlreichen Zuschauer mehr als ebenbürtig. Und die Hausherren konnten den Vorsprung von 3:2 bis 20 Sekunden vor Drittelende halten, ehe Dornbirn nach einem Gestocher der Ausgleich gelang.

Im letzten Abschnitt hatte Rankweil gleich zu Drittelbeginn Pech und kassierte das 3:4. Und auch das letzte Drittel war superspannend und Goalie Stephan Dobler zeichnete sich mehrmals aus. Die Rankler machten weiterhin mächtig Druck, doch ein Tor wollte einfach nicht gelingen. Und immerhin bis zur 59. Minute blieb es bei diesem Spielstand ehe Dornbirn dann innert in den letzten beiden Minuten durch zwei Konter noch auf 3:6 erhöhte.

Trotz der Niederlage waren die Rankweiler Fans begeistert. Und auch HCR Trainer Walter Sternat nahm die Niederlage gelassen: „Wir haben heute eine tolle Serie mit einer Niederlage beendet. Ich muss dem gesamten Team trotz der Niederlage gratulieren, jeder hat für jeden bis zum Schluss gekämpft. Stephan Dobler hatte heute einen Prachttag. Wir haben gezeigt, dass in der Endrunde mit unserem Team zu rechnen ist.“