17.12.2009
Bulldogs gewinnen wieder- knappe Niederlage für EH
Im Unterlandschlager gelang den hagn_leone Bulldogs mit einem 3:1-Erfolg die Revanche gegen die Rivalen vom EHC Oberscheider Lustenau. Der EHC Bregenzerwald lieferte den Salzburger Jungbullen einen heißen Kampf und musste sich nur knapp geschlagen geben.
Bulldogs können wieder siegen
Mit spektakulärem Eishockeysport sollten die gut 2600 Fans im Dornbirner Messestadion unterhalten werden. Die Akteure der hagn_leone Bulldogs und deren Rivalen vom EHC Oberscheider Lustenau trugen ab dem ersten Bully ihren Beitrag dazu bei. Ein „Schnitzer“ in der Abwehr der Hausherren, wurde von den Gästen in der achten Minute eiskalt bestraft. Martin Zeilinger (8.) schoss die Löwen in Front. Im Powerplay lenkte dann Jussi Tarvainen (17./PP1) einen Ivanov-Hammer ab, stellte auf Gleichstand. Kurz vor der ersten Pausensirene wurden die Fans einmal mehr mit schnellen Spielzügen verwöhnt. Der „Bulldogs-Schwung“ startete wie schon in den letzten Partien mit Beginn des Mittelabschnitts. Zahlreich herausgespielte Chancen konnten jedoch nicht in zählbare Erfolge umgemünzt werden. Roman Scheiber (22.) und Jussi Tarvainen (24.) scheiterten am sicheren EHC-Goalie Patrick Machreich, Martin Pewal (25.) im Powerplay am Torgehäuse. Einem Weitschusstreffer von Stefan Spannring (36.), der im Torraum noch abgelenkt wurde, versagte der Schiedsrichter die Anerkennung. So konnten die Bulldogs im zweiten Drittel ihre deutliche Überlegenheit nicht zu einem Torerfolg nützen. U20-Nationalcrack Fabio Hofer (45.) leitete mit dem erstmaligen Führungstreffer den Sieg der Bulldogs ein. Dmitriy Nabokov (48./PP1) überraschte den über weite Strecken unbezwingbaren Patrick Machreich zum 3:1, was die Johansson-Cracks endgültig zurück auf die Siegerstraße brachte.
Starke Wälder verlieren knapp
Bei nahezu minus zehn Grad sind die Bedingungen schon etwas rauer, wenn man Eishockey spielen will. Das galt natürlich für beide Teams beim Nationalligaspiel zwischen dem EHC Bregenzerwald und den Red Bulls auf der Freifläche in Alberschwende, wobei
die Gastgeber damit etwas besser zu Recht kommen dürften. So taten sich die Salzburger im Startdrittel auch schwer, ins Spiel hineinzufinden und mussten zunächst einen Rückstand in Kauf nehmen. Im zweiten Spielabschnitt stellten sich die Red Bulls besser auf die örtlichen Begebenheiten und den Gegner ein, wenn gleich auch die Gangart härter wurde. Mussten lediglich die Hausherren in den ersten 20 Minuten einmal auf der Strafbank Platz nehmen, so musste Fabian Ecker kurz vor der zweiten Drittelpause nach Checking to the head and neck Area das Spiel mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig beenden, Erik Lindberg wurde dafür mit 5min+Spieldauerstrafe ebenfalls vom Eis geschickt. Aber die Salzburger trafen jetzt, während Goalie Thomas Höneckl nun seinen Kasten sauber hielt. Brent Aubin brachte die Red Bulls einmal in Unter- und einmal in Überzahl in die verdiente 2:1-Führung.
Dann folgte der Auftritt von Philipp Ullrich. Kurz nach Wiederbeginn im Schlussdrittel erhöhte der 22-jährige Salzburger Stürmer im Powerplay auf 3:1. Zwölf Minuten später aber musste selbiger wegen Check zur Bande ebenfalls mit 5min+Spieldauerstrafe vorzeitig
aus dem Spiel, und dieser lange numerische Vorteil gereichte den „Wäldern“ zum Anschlusstreffer. In den letzten Minuten verteidigten die Red Bulls aber erfolgreich den Minimalvorsprung von einem Tor – in der letzten halben Minute mit einem Mann weniger gegen sechs Feldspieler – und sicherten damit neuerlich drei Punkte in Alberschwende. Drei Punkte, die dem Team von Head Coach Mario Richer beim Tabellenschlusslicht aber keineswegs geschenkt wurden!






