14.10.2009
Dornbirn siegt - VEU verliert
Mit einem knappen 4:3 Penaltysieg der Bulldogs Dornbirn und einer 3:6 Niederlage der VEU Feldkirch enden die Dienstagspiele der aktuellen Nationalligarunde. Der EHC Bregenzerwald empfängt am Mittwoch die Zeller Eisbären.
Bulldogs siegen in Innsbruck
Im Penalty Shootout besiegten die hagn_leone Bulldogs auswärts den HC Innsbruck mit 4:3. In der alles entscheidenden Phase konnte sich Dornbirn Torhüter Bernhard Bock dreimal behaupten. Dmitriy Nabokov verwandelte seinen Penalty zum Sieg. Ein besserer Start sowie der kämpferische Wille bis zum Schluss verhalfen den hagn_leone Bulldogs zum knappen Sieg beim Gastspiel in Innsbruck. Fabio Hofer (13.) brachte die Vorarlberger zunächst auf Zuspiel von Marcel Wolf in Führung. Im Mitteldrittel drehten die Innsbrucker Haie mit drei Toren jedoch den Spies um, ehe Michael Kutzer (40.) mit seinem bereits vierten Saisontreffer kurz vor der zweiten Sirene die Bulldogs wieder zurück ins Spiel schoss. Ausschlaggebend für den Aufschwung der Tiroler war nach dem Ausgleichstreffer durch Andreas Hanschitz (24.) ein Doppelschlag innert einer halben Minute. Der Slowake Jakub Ruckay (35.) verzeichnete Tor Nummer vier und fünf im HCI-Dress. In einem offenen Schlussabschnitt vermochten die Messestädtern durch Christian Messner (50.) das Spiel noch einmal auf Gleichstand zu stellen, was zu einer Verlängerung nach der regulären Spielzeit führte. Entschieden wurde die Partie nach einer torlosen Overtime erst im Penaltyschiessen. Bulldogs-Rückhalt Bernhard Bock erwies sich als Mauer, behielt gegenüber allen drei Innsbruck-Spielern die Oberhand. Bei den Vorarlbergern zeigte sich Legionär Dmitriy Nabokov treffsicher, sorgte mit dem einzig verwandelten Penalty für den Sieg der Bulldogs.
VEU Heimniederlage
Eine bittere 3:6 Heimniederlage setzte es für die FBI VEU Feldkirch gegen den Tabellenführer der Nationalliga EC Red Bull Salzburg. Die Salzburger fanden von Anfang an besser ins Spiel und spielten vor allem ihre läuferischen Qualitäten voll aus. Die heimische Mannschaft überlies die Spielgestaltung den Salzburgern und versuchte aus der Defensive heraus über Konter zum Erfolg zu kommen. Ausgerechnet ein Vorarlberger im Salzburgdress netzte in der 16 Spielminute für die Red Bulls zum 0:1 ein, Martin Mairitsch war der Feldkircher Abwehr enteilt und traf mit einem platzierten Schuß. In der 18 Spielminute dann der Ausgleich durch Raimund Divis, mit einem harten platzierten Schuß hatte er Höneckl überwunden. Im zweiten Drittel bot sich das selbe Bild - Salzburg kreativer - Feldkirch lauerte auf Konter. Einer dieser Konter führte zum zwischenzeitlichen 2:1 durch Heimo Lindner. Der Salzburger Torhüter sah bei dieser Aktion, einem Flachschuß von Bullykreishöhe, bei freier Sicht, nicht gut aus. Vier Minuten später ein Doppelschlag der Salzburger zum 2:3 Drittelstand. Zunächst hatte Michael Schutte im Powerplay den Ausgleich besorgt. Nur eine Minute später erzielte Aubin den dritten Salzburger Treffer an diesem Abend. So ging es ins Schlußdrittel mit einer knappen Führung für die Gäste. In diesem versuchten die VEU Spieler über den Kampf ins Spiel zu kommen was nur mäßig gelang. In der 53 Spielminute hieß es wieder Powerplay Salzburg. Brent Aubin erhöhte in diesem Überzahlspiel mit seinem zweiten Treffer auf 2:4 für die Mozartstädter. Von diesem Schlag erholte sich Feldkirch nicht mehr.Tore gab es allerdings schon noch, in der 59 Spielminute erhöhte zunächst Fabian Ecker zum 2:5. Wenige Sekunden später gelang Martin Mallinger aus einem Getümmel vor dem Salzburgtor das 3:5. In der letzten Spielminute nahm Feldkirch-Coach Bengt Ericsson ein Timeout und ließ danach Andersson von einem Feldspieler ersetzen. Eine weitere Resultatskosmetik gelang jedoch nicht mehr - im Gegenteil konnten sich die Salzburger befreien und durch Capitain Ecker ins verwaiste VEU Tor zum 3:6 Endstand einschießen.






