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10.04.2009

Bulldogs mit Trampolin-Effekt

Den Titel in der Nationalliga konnte der Dornbirner EC nicht verteidigen, dennoch ziehen die Bulldogs aus der Messestadt kurz nach der Saison eine positive Bilanz.

Im Finale mussten die Bulldogs dem EHC Lustenau den Meistertitel überlassen. Doch auch als zweitplatzierter Verein ist das Konzept beim Dornbirner Eishockeyclub aufgegangen. "Mitte Saison hätte ich nicht gedacht, dass wir eine Finalteilnahme erreichen können", gibt Vorstandsmitglied Andreas Kutzer offen zu.

Die Idee des Dornbirner Eishockeys findet in der Bevölkerung großen Anklang, wurde zu einem sozialen und gesellschaftlichen Fixpunkt. Der konstant ansteigende Zuspruch der Fans, die in großen Zahlen ins Dornbirner Messestadion kommen, bestätigt die Arbeit der Vereinsführung.

Die Förderung und Ausbildung von jungen Eishockeyspielern steht ganz im Vordergrund bei dem vor zwei Jahren neu formierten Vorstand. Der Meistertitel in der EBEL mit Beteiligung des Dornbirners Raphael Herburger spricht für die Bulldogs-Vision. Mit Manuel Ganahl wechselt das nächste Talent aus der Messestadt in die Bundesliga. "Ich freue mich sehr für die jungen Spieler. Es ist toll, wenn sich ihnen ein Weg nach oben öffnet", so Kutzer.

Der Einzug in die Finalserie stellte neben dem sportlichen Erfolg eine große Herausforderung für die Verantwortlichen dar, da dem Verein seine Heimstätte jeweils nur bis zur Frühjahrsmesse zur Verfügung steht. Mit den Mitstreitern aus Feldkirch konnte eine gute Lösung gefunden werden. "Ein großer Dank gilt der VEU Feldkirch, die uns in der Durchführung der Finalserie sehr unterstützt haben", schickt Andreas Kutzer lobende Worte in die Montfortstadt.

Am Freitag, den 17. April kehren die Bulldogs für diese Saison noch einmal zurück ins Dornbirner Messestadion. Die große Abschlussfeier steht an, soll Spielern und Fans einen rühmlichen Rahmen nach einer erneut tollen Saison geben.