14.11.2008
Einzig Lustenau muss reisen
In der 10. Runde der Nationalliga haben drei Ländle Vereine Heimrecht. Das Team des Bregenzerwald trifft in der Eisarena Alberschwende auf die Jungbullen aus Salzburg, Meister Dornbirn empfängt Zeltweg und in der Vorarlberghalle ist Tabellenführer Zell am See zu Gast bei der VEU. Einzig das Team des EHC Lustenau muss reisen und beim Kapfenberger SV antreten.
Die Lustenauer wollen aber auch in der Höhle des Tigers punkten und sich für die schmerzliche Heimpleite zu Saisonauftakt revanchieren. Mit sehr guten Legionären wie dem Schweden Kalgoum Monir und dem Slowaken Jakub Ruckay und einer Vielzahl an erfahrenen einheimischen Spielern sind die Kapfenberger ein echter Brocken für die Lustenauer Löwen. Dennoch will der EHC Oberscheider Lustenau mit dem vorhandenen Selbstvertrauen aus sieben Siegen in neun Spielen weiter sein Punktekonto aufstocken um am Spitzenreiter aus Zell am See dranzubleiben. Trainer Mark Nussbaumer: „Mit Kapfenberg wartet ein ganz schwerer Brocken auf uns, sie haben bisher eine gute Saison gespielt. Ihre Stärke ist sicher ihre Erfahrung, die sie mit einigen Ex-Bundesliga Spielern zweifellos haben. Vor allem ihre Paradelinie mit Pollross/Wiedmaier/Ruckay war bisher sehr stark. Wir fahren mit guter Dinge in die Steiermark, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sind auf jeden Fall Punkte möglich.“
Vize.Meister im Wald
Nach der 1:9 Niederlage im Derby gegen die Bulldogs aus Dornbirn wartet auf den EHC Bregenzerwald mit den Red Bulls aus Salzburg nun der Vizemeister der abgelaufenen Saison. Aber auch die Mozartstädter sind noch nicht so richtig in Schwung gekommen und stehen nach neun Spielen mit erst drei Siegen und sechs Niederlagen auf dem sechsten Tabellenrang. Vor einer Woche mussten sich die Salzburger in Lustenau knapp mit 3:4 geschlagen geben. Das erste Spiel in Salzburg war aber eine klare Angelegenheit für die Jungbullen die klar mit 12:2 gewinnen konnten. In der Freiluftarena von Alberschwende herschen aber andere Gesetze und die Wälder wollen nun endlich weitere Punkte.
Zeltweg im Messestadion
Im eigenen Stadion treffen die Bulldogs am Samstag auf Zeltweg und möchten ihren Fans packenden Eishockeysport bieten. Gegenüber steht eine starke Mannschaft aus Zeltweg, die sich nach einem nicht optimalen Saisonstart, in der Defensive verstärkt hat. Bulldogs-Coach Kjell G Lindqvist möchte durch Cleverness für Punktezuwachs auf dem Konto der Dornbirner sorgen. „Zeltweg hat eine größere Tiefe im Kader bekommen, ist eher defensiv eingestellt. Wir dürfen ihnen nicht ins Messer laufen, müssen clever unser Spiel machen“, lässt sich der schwedische Trainer in die Karten schauen. Von seinen Jungs erwartet er vollen Einsatz, und eine Wiedergutmachung bei den Fans. „Das letzte Heimspiel muss eine einmalige Sache bleiben. Ich erwarte von meiner Mannschaft volle Leistung über 60 Minuten“, so Lindqvist.
VEU empfängt Tabellenführer
Keine leichte Aufgabe erwartet die FBI VEU Feldkirch im Heimspiel am Samstag ab 19.30 Uhr. Zu Gast ist der aktuelle Tabellenführer aus Zell am See. Die Eisbären mussten erst eine Niederlage in der laufenden Meisterschaft einstecken und kommen voller Selbstvertrauen ins Ländle. Obwohl es zuletzt sechs Gegentore im Spiel gegen die Kapfenberger IceTigers gegeben hat, ist die Defensive das Prunkstück der Eisbären. Marc Brabant, Jakob Lainer, Alexander Mellitzer, Igor Ivanov und der ehemalige Österreichische Nationalspieler Martin Ulrich sind in der Nationalliga bekannte Namen. Doch auch offensiv muss sich der EK Zell am See nicht verstecken. Chanse Fitzpatrick, Jari Suorsa, Daniel Nageler und Thomas Schwab sind in der Punkteliste ganz vorne zu finden. Ein Wiedersehen gibt es in der Vorarlberghalle mit dem VEU-Meistertorhüter Markus Seidl und Ex-Trainer Tom Pokel. Dem Verletzungsteufel scheint es in Feldkirch wohl gut zu gefallen. Neben Markus Moosbrugger (Adduktoren) und Christoph Gesson (Knieprellung), hat es nun auch noch Marco Ferrari mit einer Rippenverletzung erwischt. Alle drei Cracks sind für die Partie am Samstag fraglich. Daher heißt es für die restlichen Spieler doppelt kämpfen um gegen den Tabellenführer aus Zell am See bestehen zu können. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Vorarlberghalle endete anlässlich des dritten Viertelfinalspieles in der letzten Saison mit 13:0 für die Montfortstädter.






