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20.10.2008

Bulldogs Schützenfest - Sieg für VEU und EHC

Mit einem 11:1 feierte der EC Dornbirn am vergangenen Wochenende einen klaren Erfolg im Duell gegen den EHC Bregenzerwald. Weiters gab es auch Sieg für Lustenau und die VEU, welche nun auf den Geschmack gekommen ist.

Mit viel Einsatz versuchte die FBI VEU Feldkirch dabei schnell in die Partie gegen die Kapfenberger IceTigers zu finden. Dies gelang auch, doch einige gute Chancen wurden vorerst nicht zum Torerfolg genutzt. Erst nach einer Einzelleistung dann der erste Torjubel in der Vorarlberghalle. Marc Colleoni schnappte sich den Puck an der blauen Linie, umkurvte das Gästetor und lies anschließend KSV Torhüter Michael Mayer keine Abwehrchance. Im ersten Überzahlspiel erhöhten dann die Feldkircher den Score. Domingo Usubelli verwertete einen Abpraller zur 2:0 Führung nach 14 Minuten. In der Folge blieb die VEU zwar überlegen, konnte ihre Chancen aber nicht verwerten und so blieb es bis kurz vor Schluss beim 2:0. Dort nahm KSV Trainer Werner Kerth Keeper Mayer zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kapfenberger noch den Vorteil eines Powerplays. Und es war Goalgetter Michael Pollross der die Steirer 55 Sekunden vor Schluss mit seinem Tor noch mal hoffen lies. Torhüter Michael Mayer blieb nach dem Anschlusstreffer weiterhin auf der Bank. Die Hoffnung der IceTigers auf einen Punktegewinn machte dann Alexandre Mathieu mit einem empty net dann endgültig zunichte. Übrigens der erste Treffer des Kanadiers im Dress der FBI VEU Feldkirch.

12 Tore im Messestadion
Ein wahres Torfestival sahen die Eishockeyfans im Messestadion in Dornbirn. Im Duell der Bulldogs gegen den EHC Bregenzerwald siegten die Dornbirner meisterlich und ganz klar mit 11:1. Topmotiviert zeigten sich dabei ohne Zweifel die Torleute beider Teams. Bei Dornbirn bekam Christian Fend den Vorzug, den gegenüberliegenden Kasten hütete in der Anfangsphase der Ex-Bulldog Christoph Schwendinger. Exakt drei Minuten zeigte die Stadionuhr beim ersten Toralarm im Messestadion. Nach schönem Spielzug von Lindner und Rauter, wurde Auer von letzterem ideal bedient, nutzte kaltschnäuzig die Chance. Eishockey sah so leicht aus, als die Hausherren in den nächsten Minuten die Führung auf 4:0 ausbauten. Nach je zwei Treffern von Auer (3. und 11.) sowie Stanley (8. und 12.), machte Bregenzerwald-Goalie Schwendinger Platz für Iberer. Seinen ersten Treffer im Dress der Bulldogs erzielte Youssef Riener nach 14 Minuten. Das halbe Duzend noch im ersten Abschnitt gefüllt hat Stanley (15.) mit seinem dritten Treffer. Dass das Wort „aufgeben“ nicht zum Wortgebrauch der Wälder gehört, bewiesen diese nach dem ersten Seitenwechsel. Mit ansehnlichen Chancen brachten die Gäste Dornbirns Rückhalt Fend in Schwitzen. Der schwedische Legionär Jonsson (26.) erzielte den einzigen Treffer der Gäste. Bei den Hausherren hielt der „Leergang“ bis zum Schlussabschnitt, ehe dem Wälder-Team die Strafen zum Verhängnis wurden. Im Powerplay stellten Lindner (42./PP1), Glanznig (51./PP1), Kapitän Spannring (52./PP1) und Stern (55./PP1) auf 10:1. Mit seinem ersten Nationalliga-Tor setzte Fabio Hofer (56.) den Schlusspunkt der Partie.

EHC siegt in Salzburg
Einen knappen Erfolg feierte der Oberscheider EHC Lustenau bei Vizemeister Salzburg. Die Sticker konnten sich nach hartem Kampf mit 4:3 durchsetzen. Die Salzburger starteten mit sehr viel Tempo und setzten die Gäste aus Lustenau von Beginn an unter Druck. Doch der EHC überstand diese Anfangsoffensive und konnte selbst zu einigen guten Möglichkeiten kommen. Treffer wollten jedoch beiden Teams nicht gelingen. So ging es mit dem Stand von 0:0 in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt starteten die Lustenauer mit viel Tempo und so gelang ihnen bereits nach 29 Sekunden im Mitteldrittel das Führungstor zum 0:1. Juha-Matti Vanhanen traf nach Zuspiel von Ryan Foster. Nur wenige Minuten darauf dann gleich der zweite Treffer des Abends. Klaus Tschemernjak traf in der 24. Minute nach perfektem Zuspiel von Marc Schönberger zum 0:2. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts musste Marc Schönberger einen Bandencheck von Wilhelm Lanz einstecken. Bei diesem Check hat sich Marc Schönberger verletzt und konnte im letzten Drittel nicht mehr weitermachen. Er wurde in der Kabine durch die Sanitäter verarztet, genaueres kann im Moment noch nicht gesagt werden. Mit dem Spielstand von 0:2 ging es dann in die entscheidende Schlussphase. Mario Fischer konnte in der 43. Minute die Salzburger auf 1:2 heranbringen. Ein Powerplay in der 52. Minute nutzte Kurt Kauschitz zum 2:2 Ausgleich. Somit war die Partie wieder völlig offen. Als in der 54. Minute Philipp Ullrich in Unterzahl zum 3:2 für die Salzburger traf, glaubten nicht mehr viele an einen Sieg für den EHC. Doch Toni Saarinen glich in Minute 55:02 zum 3:3 aus und Ryan Foster legte nur 34 Sekunden später den Siegestreffer nach! – So gewinnt der EHC Oberscheider Lustenau am Ende doch noch mit 3:4.