06.10.2008
Derbysieg für EHC Lustenau
Am dritten Spieltag der Nationalliga konnte sich der Oberscheider EHC Lustenau im Derby gegen den Lokalrivalen aus Feldkirch mit 5:3 durchsetzen. Zwei stark aufspielende Torhüter standen dabei im Mittelpunkt. Die VEU bleibt damit in dieser Saison noch ohne Sieg - auch Dornbirn und der Bregenzerwald mussten sich am Samstag geschlagen geben.
Erster Aufreger im Vorarlberger Derby war ein schweres Foul von EHC Kapitän Thomas Alfare in der siebten Minute an Alex Mathieu. Mit einer 5+ Spieldauerstrafe schickte der Schiedsrichter den Verteidiger vorzeitig unter die Dusche. Im folgenden Überzahlspiel konnte sich die VEU kaum im Drittel der Lustenauer festsetzen und so überstanden die Sticker die Strafe ohne Gegentreffer. In Folge wurden die selten gefährlichen Angriffe beider Teams von den jeweiligen starkaufspielenden Torhütern sicher entschärft. Und so wurde das muntere Toreschießen erst im Mitteldrittel eröffnet. Lustenau ging erstmals in Führung, doch die VEU schug zurück und ging ihrerseits mit 2:1 in Front. Doch ein "Dreierpack" von Saarinen, Foster und Vanhanen in den letzten fünf Minuten brachte dann wieder die Wendung zu Gunsten der Sticker. Im letzten Abschnitt versuchte die VEU alles um den Rückstand aufzuholen. Doch die gute Defensivarbeit und ein souveräner Patrick Machreich im Kasten der Lustenauer änderten zuerst nichts am Vorsprung des EHC’s. Vier Minuten vor Schluss keimte nochmals Hoffnung für die Feldkircher auf als Daniel Goneau mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:4 verkürzte. Die VEU warf nun alles nach vorne und Toni Saarinen traf nach einem Konter zum entscheidenden 5:3 für den EHC Lustenau.
Erste Niederlage für die Bulldogs
Eine spannende Partie zeichnete sich von Beginn an ab. Den glücklicheren Start erwischten die Gäste, gingen durch Jari Suorsa (10./PP1) im Powerplay in Führung. Die Bulldogs vertrauten erneut auf den Torriecher von Legionär Matt Zultek, der nach gut zehn Spielminuten den Ausgleich erzielte. Kollege Chris Stanley verpasste es Sekunden später seinen ersten Scorer-Punkt anzuschreiben. Dann waren die Zeller Eisbären am Zug. Die Gäste präsentierten sich stark und schussgewaltig. Das Spiel blieb über die gesamte Spielzeit offen und beide Teams kamen immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Bis kurz vor Ende der Partie führten die Gäste knapp mit 4:3. Den Schlusspunkt zum 3:5 setzen die Gäste durch einen Empty-Net-Treffer (Wurzer/60.), somit setzte es für den amtierenden Meister die erste Niederlage in der noch jungen Saison.
Pech für den EHC B
Im Spiel des EHC Bregenzerwald gegen den EV Zeltweg hatten die Wälder im Abschluss etwas Pech und verhalfen mit dem einen oder anderen individuellen Eigenfehler den Zeltwegern zu leichten Toren. So ein Fehler passierte in der fünften Spielminute als Zeltweg nach einem Wechselfehler der Wälder harmlos mit 0:1 in Führung gehen konnte. Die Führung konnte Zeltweg dann durch einen Powerplaytreffer von Kleinheinz in der zehnten Spielminute auf 0:2 erhöhen. Infolge fanden die Wälder immer besser ins Spiel, spielten Chance um Chance heraus, scheiterten jedoch immer wieder an Rickard Nilsson, dem schwedischen Tormann der Zeltweger. Der EHC B blieb aber am Drücker und eröffnete im zweiten Drittel einen Sturmlauf auf das Zeltweger Gehäuse. Bereits nach 35 Sekunden klingelte es im Zeltweger Kasten als David Wechselberger im dritten Anlauf (davor scheiterten schon Jonsson und Nachschuss Sticha ) den Puck ins Netz brachte. Ein weiterer dummer Fehler der Wälder ermöglichte den Steirern aber die erneute Zweitoreführung. Doch das Team auch dem Bregenzerwald machte weiter viel Druck, verkürzte durch Bäckström auf 2:3 und drängte auch in Folge weiter auf den Ausgleich. Doch die Tore schoss dann der Gegner aus Zeltweg und so konnten die Gäste mit einer klaren 5:2 Führung in die zweite Pause gehen. Im letzten Spielabschnitt warfen die Wälder mit nur mehr zwei Blöcken agierend alles nach vorne. So gelang auch abermals Bäckström ein herrlicher Treffer zum 3:5 in der 46. Spielminute. Infolge verbuchte das Wälder Team tolle, hochkarätige Chancen. Kurz vor Schluss ersetzte Coach Marcel Breil den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, aber es blieb bei der doch etwas bitteren 3:5 Niederlage.
Die Ergebnisse im Überblick:
FBI VEU Feldkirch - EHC Oberscheider Lustenau 3:5
KSV Eishockeyclub - EC Salzburg 1:3
Dornbirner EC – EK Zell am See 3:5
EHC Bregenzerwald - EV Zeltweg 3:5






