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09.07.2009

Eishockey Österreich trauert um Ron Kennedy

Nach langer, schwerer Krankheit hat Ron Kennedy seinen Kampf gegen den Krebs in den frühren Morgenstunden verloren. Ron Kennedy war maßgeblich am Aufschwung des österreichischen Eishockeys vor 15 Jahren beteiligt. Mit Ron Kennedy verliert das österreichische Eishockey verliert einen der ganz Großen.

Der sportliche Lebensweg Ron Kennedys ist sowohl als Spieler, als auch als Trainer sehr bewundernswert. Seine Karriere startete Kennedy im Jahre 1970 bei den Estevan Bruins in der WCHL (Western Canada Hockey League).
Über Holland und Deutschland kam der in Kanada geborene Ron nach Innsbruck und spielte in der Tiroler Landeshauptstadt für zwei Saisonen. Bevor er seine Trainerkarriere startete, zog es Ron für insgesamt 7 Spiele noch einmal nach Nordamerika zurück.

Coach of the Year
Die Anfänge als Trainer machte Ron Kennedy in der Western Junior Hockey League und wurde dort gleich in seinem ersten Jahr, zum „Coach of the Year“ gewählt. 1992 kam Kennedy nach Villach und schloss da an, wo sein Vorgänger aufgehört hatte – mit einem Meistertitel.

1994 war Ron Kennedy bei den New York Islanders als Assistant Coach tätig und wechselte 1996 zu den Berliner Eisbären. In dieser Zeit war Kennedy für insgesamt sechs Jahre auch als Headcoach des österreichischen Nationalteams tätig und sorgte mit viel Erfolg, für den nahtlosen Verbleib in der A-Gruppe.

Insgesamt drei Meistertitel mit Villach
1998 – 2002 feierte Ron Kennedy in Villach noch einmal zwei Meistertitel bevor er für weitere vier Jahre in die DEL zu Ingolstadt wechselte. Im Jänner 2008 kam Kennedy nach Innsbruck und legte im darauffolgenden Dezember sein Traineramt zurück.

Mit Ron Kennedy verliert das österreichische Eishockey einen der professionellsten Trainer, der je in Österreich gearbeitet hat. Von sich selbst und seinen Spielern forderte er täglich, das Maximum an Einsatz und Leistung.

Ron - ein Mensch mit Leib und Seele
Glücklich verheiratet mit Rici die Ron bis zum Schluss zur Seite stand, war Ron nicht nur als Trainer, sondern vielmehr auch als Mensch für alle und jederzeit da. Sein täglicher Optimismus und seine positive Einstellung waren weitere Merkmale, die wir nie vergessen werden.

Wir verlieren nicht nur einen Freund und Trainer, sondern auch ein Vorbild für das österreichische Eishockey.