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03.04.2009

Bullen retten sich ins 7. Spiel



Titelverteidiger EC Red Bull Salzburg besiegte im sechsten Spiel der Best-of-seven-Finalserie Rekordmeister EC-KAC 3:2 nach Verlängerung und stellte in der Serie auf 3:3. Bootland avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner. Am Sonntag fällt in Klagenfurt die Entscheidung über den Meister 2008/09.

Der EC Red Bull Salzburg musste ohne Koch (krank), Pewal (verletzt) und Scalzo (gesperrt) auskommen, beim KAC fehlten Shantz, Brandner und der gesperrte Hager.

Für beide Teams ging es um sehr viel, dementsprechend engagiert legten die zwei Mannschaften im sechsten Finalspiel los. Die Bullen dominierten in der Anfangsphase das Spielgeschehen und machten ordentlich Druck. Die Überlegenheit wurde durch zwei Überzahlspiele noch unterstrichen: Siklenka (2x), Welser oder Julien prüften KAC-Goalie Scott. Doch der KAC überstand die ersten zehn Spielminuten dank einer starken Defensive gut. In der elften Minute kamen die Klagenfurter zu ihrem ersten Überzahlspiel und es dauerte nur 30 Sekunden bis der Puck im Tor der Red Bulls war: Doch nach Videostudium gaben die Schiris den Treffer der Kärntner nicht: Die Schiris entschieden auf Schlittschuh-Tor. Die nächsten Minuten verlief das Spiel ausgeglichener. Der KAC kam zu zwei Überzahlspielen, agierte 14 Sekunden sogar mit zwei Mann mehr, doch es blieb nach 20 Minuten beim 0:0. Bulle Trattnig hatte in Unterzahl (19.) das 1:0 am Schläger.

Harand bricht den Bann, auch das 2. Drittel endet unentschieden
Zu Beginn des Mitteldrittels lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch: Nach 116 Sekunden war es dann so weit: Patrick Harand - ideal bedient von Darryl Bootland - brachte die Bullen mit 1:0 in Front. Nun drückten die RBS auf die Entscheidung. Auch in weiterer Folge schenkten sich die beiden Mannschaften nichts und es ging weiter hin und her, wobei die Bullen die zwingenderen Chancen hatten. In der 37. Minute gab es das erste Powerplay im Mitteldrittel, zugesprochen wurde es dem KAC und die Rotjacken waren auch erfolgreich. Tory fälschte einen Schneider-Schuss von der Blauen zum 1:1 ab. Die Bullen ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und versuchten gleich wieder in Führung zu gehen, doch es blieb beim 1:1.

Traumstart des KAC
Der EC-KAC brachte sich 34 Sekunden nach Wiederbeginn auf Titelkurs. Andrew Schneider traf nach Zuspiel von Manuel Geier zum 1:2. Doch die Bullen kämpften weiter, nahmen bereits zwei Minuten vorm Ende ihren Goalie vom Eis und dieses Risiko wurde belohnt: Darryl Bootland schoss die Bullen 68 Sekunden vorm Drittelende in die Verlängerung.

Bootland schießt Bullen ins 7. Finalspiel
Am Ende des Schlussdrittels hatten die Rotjacken zu viele Spieler am Eis und mussten daher die Verlängerung in Unterzahl beginnen. Die Bullen drängten auf die Entscheidung und Bootland sorgte nach 99 Sekunden für den 3:2-Sieg der Red Bulls und damit den 3:3-Ausgleich in der Finalserie. Am Sonntag steigt in Klagenfurt das siebente und entscheidende Finalspiel.

Über 1000 Fans beim „public viewing“
In der Klagenfurter Stadthalle fieberten über 1.000 Fans bei der Live-Übertragung des sechsten Finalspiels der Erste Bank Eishockey Liga zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem EC-KAC am Videowürfel mit.